Automatisierungen & Büroerleichterungen Die Arbeit, die jeden Tag gleich abläuft, muss niemand tippen

Angebote schreiben, Rechnungen erfassen, Anfragen weiterleiten, Daten von einem System ins nächste übertragen: In jedem Betrieb gibt es Abläufe, die jede Woche identisch ablaufen und trotzdem von Hand gemacht werden. Wir bauen sie nach, prüfbar und auf Ihren eigenen Servern. Was danach übrig bleibt, ist die Arbeit, für die es Menschen braucht.

  • Self-hosted n8n
  • Keine Daten in die USA
  • Festpreis je Ablauf
  • Monatlich kündbar
Mitarbeiter am Laptop: von links laufen Dokument, Tabelle, E-Mail und Chatnachricht in ein Zahnrad, rechts kommen drei abgehakte Ergebnisse heraus
3 – 5
Abläufe, mit denen wir starten
< 12 Monate
sonst raten wir ab
0 €
Gebühr je Vorgang
24 h
bis zur ersten Antwort

Zwei Stunden am Tag, die niemand auf der Rechnung sieht

Die Zahl, die uns am häufigsten begegnet, ist nicht dramatisch, und genau das ist das Problem. Es sind selten die großen Projekte, die Zeit fressen, sondern zwanzig Minuten hier und vierzig Minuten dort: Eine Anfrage kommt per Formular, wird abgetippt und ins Angebotsprogramm übertragen. Eine Eingangsrechnung wird geöffnet, die Beträge werden abgelesen und in die Buchhaltung eingegeben. Ein Termin wird im Kalender eingetragen, dann noch einmal in der Whiteboard-Planung im Büro.

Nichts davon ist schwierig. Alles davon ist wiederholbar. Und weil es nie länger als eine halbe Stunde dauert, kommt niemand auf die Idee, es abzuschaffen. Über ein Jahr gerechnet sind zwei Stunden am Tag rund fünfzig Arbeitstage, also mehr als zwei Monate Arbeitszeit einer Vollzeitkraft. Nur eben verteilt, unsichtbar und ausgerechnet bei den Leuten, die eigentlich etwas anderes tun sollten.

Wir automatisieren nicht alles, was sich automatisieren lässt. Wir suchen die drei bis fünf Abläufe, bei denen sich der Aufwand am schnellsten zurückverdient, und lassen den Rest in Ruhe. Wenn ein Ablauf bei Ihrem Volumen keine Stunde im Monat spart, sagen wir das und bauen ihn nicht.

Wie es heute läuft
  • Anfrage kommt per Formular und wird abgetippt
  • Angebot wird aus der letzten Datei kopiert und angepasst
  • Eingangsrechnungen werden abgelesen und eingegeben
  • Termine stehen im Kalender und noch einmal an der Wand
  • Dieselben Kundendaten liegen in drei Systemen
  • Wenn jemand krank ist, weiß niemand, wo der Ablauf steht
Wie es danach läuft
  • Anfragen landen strukturiert und vorsortiert im richtigen Postfach
  • Angebote entstehen auf Knopfdruck mit Ihren Preisen und Ihrem Layout
  • Rechnungsdaten werden ausgelesen und zur Prüfung vorgelegt
  • Ein Kalender, aus dem alle anderen Ansichten entstehen
  • Ein Datensatz, der sich in die anderen Systeme fortschreibt
  • Jeder Lauf ist protokolliert und für alle nachvollziehbar

Was wir bei Ihnen vor Ort machen

Automatisierung scheitert fast nie an der Technik. Sie scheitert daran, dass jemand am Schreibtisch beschreibt, wie ein Ablauf funktioniert, und die Wirklichkeit im Büro anders aussieht. Deshalb setzen wir uns daneben und schauen zu.

Beobachtung

Eine Woche Büro in zwei Tagen

Wir sitzen neben den Menschen, die die Arbeit machen, und lassen uns zeigen, was sie tun. Nicht nach Prozessbeschreibung, sondern Klick für Klick. In keiner Dokumentation steht, welcher Ordner wirklich geöffnet wird und welche Liste seit Jahren parallel geführt wird.

Messung

Wie oft und wie lange

Für jeden Ablauf halten wir fest, wie häufig er vorkommt und wie lange er dauert. Ohne diese zwei Zahlen ist jede Aussage über Einsparung geraten. Mit ihnen lässt sich vorher ausrechnen, ob sich ein Projekt lohnt.

Systeme

Was Ihre Software hergibt

Wir sehen uns an, welche Programme im Einsatz sind und ob sie eine brauchbare Schnittstelle mitbringen. Das entscheidet mehr über Aufwand und Preis als alles andere, und es lässt sich nur am echten System prüfen, nicht im Datenblatt.

Ausnahmen

Die Fälle, die nie in die Vorlage passen

Jeder Betrieb hat sie: der Kunde, der Rechnungen per Post will, die Baustelle, die anders abgerechnet wird, der Lieferant, der PDFs schickt, die kein Programm lesen kann. Diese Ausnahmen bestimmen, ob eine Automatisierung im Alltag benutzt oder umgangen wird.

Zuständigkeit

Wer was freigeben darf

Bevor ein Ablauf läuft, muss klar sein, wer ihn kontrolliert und wer im Fehlerfall entscheidet. Das ist keine Formalie: Ohne benannte Zuständigkeit landet die erste Fehlermeldung in einem Postfach, das niemand liest.

Aufnahme

Dokumentation, die es vorher nicht gab

Am Ende der Aufnahme haben Sie eine Beschreibung Ihrer eigenen Abläufe, inklusive der Stellen, an denen Wissen nur in einem Kopf liegt. Diese Übersicht ist auch dann etwas wert, wenn Sie danach nichts automatisieren.

Warum das kein Kontrollbesuch ist

Die Sorge, die dabei manchmal mitschwingt, ist verständlich: Wer zusieht, wie jemand arbeitet, könnte auch bewerten, wie schnell das geht. Darum geht es nicht. Die Person, die einen Ablauf seit Jahren macht, ist die einzige, die weiß, warum es die Zusatzliste gibt und welcher Kunde die Rechnung immer per Post will. Ohne dieses Wissen baut man eine Automatisierung, die im Testfall funktioniert und im Alltag umgangen wird. Wir sagen das auch im Betrieb offen, bevor wir uns dazusetzen.

Zu den Standorten →

Abläufe, die wir am häufigsten bauen

Keine Liste zum Abhaken, sondern das, was in bayerischen Betrieben tatsächlich am meisten Zeit spart. Welche davon bei Ihnen Sinn ergeben, entscheidet der Aufnahmetag, nicht dieser Abschnitt.

  • Anfragen aus dem FormularWas auf der Website eingeht, wird geprüft, kategorisiert, mit den vorhandenen Kundendaten abgeglichen und an die zuständige Person zugestellt. Mit Bestätigung an den Absender, damit niemand zweimal anruft.
  • Angebote auf KnopfdruckAus einer Anfrage entsteht ein Angebot mit Ihren Positionen, Ihren Preisen und Ihrem Layout, das nur noch geprüft und freigegeben wird. Der Zeitgewinn liegt weniger im Schreiben als im Nicht-mehr-Suchen der letzten ähnlichen Datei.
  • Eingangsrechnungen auslesenRechnungsnummer, Datum, Beträge, Steuersätze und Lieferant werden aus PDF oder E-Rechnung gelesen und zur Prüfung vorgelegt, statt abgetippt zu werden. Seit Januar 2025 müssen inländische Betriebe E-Rechnungen ohnehin empfangen können.
  • E-Mails vorsortierenDas Sammelpostfach wird nach Anliegen sortiert, Dringendes wird markiert, Routineanfragen bekommen eine vorbereitete Antwort, die ein Mensch freigibt. Besonders wirksam dort, wo drei Leute in dasselbe Postfach schauen.
  • Termine und EinsatzplanungEin führender Kalender, aus dem Bestätigungen, Erinnerungen und die Tagesübersicht für die Mannschaft entstehen. Absagen und Verschiebungen laufen an einer Stelle ein statt über drei Kanäle.
  • Daten zwischen SystemenKundendaten, Artikel, Preise oder Stunden werden zwischen Warenwirtschaft, Buchhaltung, CRM und Website abgeglichen, damit dieselbe Änderung nicht dreimal von Hand eingetragen wird.
  • Dokumente ablegenLieferscheine, Fotos von der Baustelle, Prüfprotokolle und Zertifikate landen automatisch im richtigen Projektordner, benannt nach einer Regel, die alle verstehen. Suchen kostet in vielen Betrieben mehr Zeit als Erfassen.
  • Erinnerungen und FristenWartungsintervalle, Prüftermine, ablaufende Zertifikate, offene Posten. Alles, was heute in einem Kopf oder einem Zettel hängt, wird zu einer verlässlichen Meldung, rechtzeitig und an die richtige Person.

Auf Ihren Servern, nicht in fremden Konten

Wir bauen Automatisierungen mit n8n, das wir auf Ihrer eigenen Infrastruktur betreiben, und mit Python, wo ein Ablauf mehr braucht als das Zusammenstecken vorhandener Bausteine. Beides gehört Ihnen nach dem Projekt, beides läuft ohne monatliche Gebühr je Vorgang, und beides liegt auf Servern in Deutschland.

Das ist keine Ideologie, sondern Rechnerei. Fertige Automatisierungsdienste rechnen pro Aufgabe oder pro ausgeführtem Schritt ab. Solange es hundert Vorgänge im Monat sind, fällt das nicht auf. Bei fünftausend Vorgängen steht plötzlich eine dreistellige Monatsrechnung im Raum, für einen Ablauf, der einmal gebaut wurde und sich nicht mehr ändert. Dazu kommt der Datenschutz: In dem Moment, in dem Ihre Eingangsrechnungen durch einen amerikanischen Dienst laufen, ist das eine Auftragsverarbeitung, die Sie dokumentieren und verantworten müssen.

Wo KI im Spiel ist, etwa beim Auslesen von Dokumenten oder beim Vorsortieren von E-Mails, gilt dasselbe: bevorzugt lokale Modelle auf eigener Hardware, sonst EU-Anbieter mit Auftragsverarbeitungsvertrag. Mehr dazu steht unter Sichere KI im Unternehmen.

Eine Automatisierung, die niemand kontrolliert, ist ein Risiko

Der gefährlichste Ablauf ist nicht der, der abstürzt. Ein Absturz fällt auf. Gefährlich ist der Ablauf, der still das Falsche tut: eine Rechnung mit vertauschten Beträgen verbucht, eine Anfrage an den falschen Mitarbeiter schickt, eine Mahnung an einen Kunden sendet, der längst bezahlt hat. Deshalb bauen wir jede Automatisierung mit drei Eigenschaften:

  • Jeder Lauf ist nachvollziehbarWer, wann, mit welchen Daten, mit welchem Ergebnis. Ein Protokoll, das auch jemand lesen kann, der den Ablauf nicht gebaut hat.
  • Fehler sind laut, nicht stillWenn etwas nicht passt, bricht der Ablauf ab und meldet sich bei einer benannten Person. Er rät nicht und macht nicht einfach weiter.
  • Der Mensch behält den letzten KlickAlles, was Geld bewegt oder das Haus verlässt, wird vorgelegt und freigegeben. Automatisiert wird das Vorbereiten, nicht das Entscheiden.
  • Umkehrbar gebautZu jedem Ablauf gehört der Weg zurück: Wie schaltet man ihn ab, und wie läuft die Arbeit dann weiter. Kein Betrieb darf von einem Automatismus abhängen, den niemand stoppen kann.

Bei allem, was Geld bewegt oder nach außen geht, bleibt der letzte Klick beim Menschen. Das ist der Unterschied zwischen Zeitersparnis und Kontrollverlust, und er kostet in der Praxis fünf Sekunden.

So läuft ein Automatisierungsprojekt ab

Fünf Schritte, und Sie wissen an jedem davon, was als Nächstes kommt, was es kostet und wann es fertig ist.

01

Erstgespräch

Etwa 30 Minuten am Telefon oder per Video. Sie beschreiben zwei oder drei Abläufe, die Sie nerven. Wir sagen Ihnen grob, was davon realistisch ist und was nicht. Kostenlos, ohne Folgetermin-Schleife.
02

Aufnahme im Büro

Ein bis zwei Tage bei Ihnen: zusehen, mitschreiben, Häufigkeit und Dauer messen, Systeme und Schnittstellen prüfen. Sie müssen nichts vorbereiten, außer uns einen Platz neben der richtigen Person freizuräumen.
03

Rechnung und Reihenfolge

Sie bekommen je Ablauf die erwartete Ersparnis, den Aufwand und die Zeit bis zur Amortisation, dazu einen Vorschlag für die Reihenfolge. Abläufe, die sich nicht in zwölf Monaten rechnen, empfehlen wir ausdrücklich nicht.
04

Bauen und mitlaufen lassen

Der erste Ablauf entsteht und läuft eine Zeit lang parallel zur bisherigen Arbeitsweise, damit Sie vergleichen können. Erst wenn er in echten Fällen stimmt, wird umgestellt. Ein einzelner Ablauf ist meist in ein bis zwei Wochen fertig.
05

Übergabe und Betrieb

Sie bekommen Zugänge, Dokumentation und eine Einweisung für die Menschen, die damit arbeiten, inklusive der Frage, wie man den Ablauf im Zweifel abschaltet. Ob wir den Betrieb übernehmen, entscheiden Sie danach, monatlich kündbar.

Was das kostet

Der ehrlichste Maßstab ist nicht der Preis, sondern die Zeit bis zur Amortisation. Eine Automatisierung, die im Monat vier Stunden spart, hat sich bei einem internen Stundensatz von 45 Euro nach etwa vier Monaten bezahlt. Rechnet sich ein Ablauf nicht in unter zwölf Monaten, raten wir ab. Die folgenden Preise sind Einstiegspreise, der verbindliche Festpreis steht im Angebot.

Ein Ablauf

ab 690 €

Der Einstieg mit genau der Aufgabe, die am meisten nervt. Gut, um zu sehen, ob die Sache trägt.

  • Aufnahme des Ablaufs vor Ort
  • Ein fertiger Ablauf auf Ihrer Infrastruktur
  • Protokollierung und Fehlermeldung an eine benannte Person
  • Einweisung und Dokumentation
  • Vier Wochen Nachjustierung inklusive

Mit Systemanbindung

ab 3.500 €

Wenn ERP, Warenwirtschaft, Buchhaltung oder Branchensoftware mitspielen müssen.

  • Alles aus dem Büro-Paket
  • Anbindung bestehender Systeme über deren Schnittstellen
  • Eigenentwicklung in Python, wo Bausteine nicht reichen
  • Datenabgleich in beide Richtungen
  • Testlauf mit echten Daten vor der Umstellung

Was den Preis treibt

Fast immer die Schnittstellen. Ein Ablauf zwischen zwei Systemen, die beide eine dokumentierte Schnittstelle mitbringen, ist an einem Tag gebaut. Eine Branchensoftware ohne Schnittstelle, aus der Daten nur per Export herausgehen, ist ein anderes Projekt. Ob Ihre Systeme mitspielen, prüfen wir beim Termin vor Ort, bevor eine Zahl im Raum steht. Der laufende Betrieb ist optional, monatlich kündbar und beginnt bei 49 Euro im Monat für Hosting, Updates, Überwachung und Fehlerbehebung.

Wir kommen zu Ihnen

Für jede bayerische Gemeinde ab 1.000 Einwohnern gibt es bei uns eine eigene Seite, mit Landkreis, Postleitzahlen, Nachbarorten sowie Entfernung und geschätzter Fahrzeit ab unserem Sitz. Ein Auszug:

Häufige Fragen zur Automatisierung

Was kostet eine Automatisierung?

Ein einzelner Ablauf beginnt bei 690 Euro, inklusive Aufnahme vor Ort, Protokollierung, Einweisung und vier Wochen Nachjustierung. Ein Paket aus drei bis fünf Abläufen startet bei 1.900 Euro, mit Anbindung an ERP oder Warenwirtschaft bei 3.500 Euro. Der laufende Betrieb kostet ab 49 Euro im Monat und ist monatlich kündbar. Das sind Einstiegspreise; was Ihr Vorhaben genau kostet, hängt fast immer an den Schnittstellen der beteiligten Systeme.

Ab wann lohnt sich das überhaupt?

Unsere Faustregel: Ein Ablauf muss sich in unter zwölf Monaten bezahlt machen, sonst raten wir ab. Konkret heißt das, er sollte mindestens zwei bis vier Stunden im Monat sparen oder einen Fehler verhindern, der teuer wird. Wir rechnen das vor dem Angebot aus, mit gemessenen Zahlen aus Ihrem Betrieb statt mit Erfahrungswerten aus einer Broschüre. Wenn die Rechnung nicht aufgeht, sagen wir das.

Muss ich dafür meine Software wechseln?

Nein, und wir raten in der Regel davon ab. Ein Systemwechsel ist ein eigenes Projekt mit eigenem Risiko, und er löst selten das Problem, um das es gerade geht. Wir arbeiten mit dem, was da ist, und binden es über die vorhandenen Schnittstellen an. Nur wenn ein System gar keinen Weg nach draußen bietet und dadurch jede Verbesserung blockiert, sprechen wir offen darüber.

Was passiert, wenn die Automatisierung einen Fehler macht?

Dann bricht sie ab und meldet sich, statt weiterzulaufen. Jeder Lauf wird protokolliert, jeder Abbruch geht an eine vorher benannte Person, und alles, was Geld bewegt oder das Haus verlässt, wird ohnehin von einem Menschen freigegeben. Dazu gehört zu jedem Ablauf der dokumentierte Weg, ihn abzuschalten und die Arbeit wieder von Hand zu machen. Ein Betrieb darf nicht von etwas abhängen, das niemand stoppen kann.

Wo laufen die Automatisierungen, und wo liegen die Daten?

Auf Ihrer eigenen Infrastruktur, entweder auf einem Server bei Ihnen im Haus oder auf ISO-27001-zertifizierter Infrastruktur in Deutschland. Wir setzen n8n selbst gehostet ein, nicht als fremden Dienst mit Gebühr je Vorgang. Es gibt keine Übertragung in die USA. Wo KI beteiligt ist, läuft sie bevorzugt lokal, sonst über EU-Anbieter mit Auftragsverarbeitungsvertrag.

Was ist n8n, und warum nicht Zapier oder Make?

n8n ist ein Werkzeug, mit dem sich Abläufe aus Bausteinen zusammensetzen lassen, und es lässt sich auf eigenen Servern betreiben. Genau das ist der Unterschied zu den bekannten Cloud-Diensten: Die rechnen pro Vorgang ab und verarbeiten Ihre Daten auf ihren Servern. Bei kleinen Mengen fällt das nicht auf, bei ein paar tausend Vorgängen im Monat wird es zur laufenden Rechnung für etwas, das einmal gebaut wurde. Dazu kommt, dass jede Datenverarbeitung durch einen fremden Dienst dokumentationspflichtig ist.

Verlieren meine Mitarbeiter dadurch ihre Arbeit?

In den Betrieben, mit denen wir arbeiten, ist das Gegenteil der Fall: Es fehlen Leute, und die vorhandenen machen Arbeit, für die sie überqualifiziert sind. Automatisiert wird das Abtippen, das Suchen und das Übertragen, nicht das Beraten, Entscheiden und Können. Wir sagen im Betrieb offen, worum es geht, bevor wir uns neben jemanden setzen. Wer befürchtet, sich wegzurationalisieren, zeigt einem nicht, wie die Arbeit wirklich läuft, und dann wird das Ergebnis schlecht.

Können Sie Eingangsrechnungen wirklich automatisch verbuchen?

Auslesen ja, verbuchen nur nach Freigabe. Aus PDF oder E-Rechnung werden Lieferant, Nummer, Datum, Netto- und Bruttobeträge sowie Steuersätze gelesen und mit Bestellung oder Lieferschein abgeglichen. Vorgelegt wird ein fertiger Buchungsvorschlag, den ein Mensch bestätigt. Das ist keine Vorsicht aus Prinzip: Bei Beträgen und Steuersätzen ist der Schaden eines stillen Fehlers deutlich größer als der Gewinn der letzten zwanzig Sekunden.

Was ist mit der E-Rechnungspflicht?

Seit dem 1. Januar 2025 müssen inländische Unternehmen im Geschäftsverkehr untereinander E-Rechnungen empfangen und verarbeiten können. Die Pflicht, selbst E-Rechnungen auszustellen, greift gestaffelt ab 2027 und für alle ab 2028. Wer den Empfang ohnehin einrichten muss, kann den Weg gleich sinnvoll bauen, statt PDFs weiter auszudrucken. Wir richten das ein, sind aber keine Steuerberatung: Was in Ihrem Fall gilt, klären Sie mit Ihrem Steuerbüro, und wir setzen es technisch um.

Wie lange dauert es, bis der erste Ablauf läuft?

Nach der Aufnahme vor Ort ist ein einzelner Ablauf üblicherweise in ein bis zwei Wochen fertig. Danach lassen wir ihn eine Zeit lang parallel zur bisherigen Arbeitsweise laufen, damit Sie an echten Fällen vergleichen können. Ein Paket aus drei bis fünf Abläufen dauert insgesamt vier bis sechs Wochen. Den konkreten Termin nennen wir im Angebot.

Gehören mir die Automatisierungen?

Ja. Die Abläufe liegen auf Ihrer Infrastruktur, der Code und die Konfiguration gehören Ihnen, und alle Zugänge laufen auf Ihren Namen. Wenn Sie den Betrieb selbst übernehmen oder zu jemand anderem wechseln wollen, bekommen Sie alles mit, samt Dokumentation. Wir bauen keine Abläufe, die nur wir warten können.

Welche Arbeit machen Sie jede Woche zweimal?

Beschreiben Sie uns einen einzigen Ablauf, der Sie nervt. Sie bekommen innerhalb von 24 Stunden eine Einschätzung, ob und wie schnell sich das rechnet, auch wenn die Antwort lautet, dass es sich bei Ihrem Volumen nicht lohnt.

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