Sichere KI im Unternehmen KI, die im Haus bleibt, mit Regeln, die Ihre Leute verstehen

In den meisten Betrieben wird längst mit KI gearbeitet, nur weiß die Geschäftsführung nicht, mit welcher und womit. Wir drehen das um: ein Assistent auf Ihrer eigenen Hardware, der Ihre Dokumente kennt, eine schriftliche Regelung, was erlaubt ist, und ein Praxistag, nach dem Ihre Leute damit arbeiten statt darüber zu reden. Ohne dass ein einziges Dokument in eine fremde Cloud wandert.

  • Lokale LLMs
  • Keine Daten in die USA
  • Schriftliche KI-Richtlinie
  • Schulung inklusive
Zwei Mitarbeitende neben einem Server-Rack mit Vorhängeschloss, darüber ein neuronales Netz in einer Sprechblase und ein geprüftes Dokument, alles von einem Schutzschild umschlossen, in das von links Datenströme laufen
0 Byte
verlassen bei lokalem Betrieb das Haus
1 Tag
Praxisschulung im Projekt enthalten
2 Seiten
KI-Richtlinie, die auch gelesen wird
24 h
bis zur ersten Antwort

KI ist längst im Haus, nur unkontrolliert

Der Satz, den wir am häufigsten hören, lautet: „Wir setzen noch keine KI ein." Der Satz, der eine halbe Stunde später fällt, wenn man mit den Mitarbeitenden spricht, lautet: „Ich lass mir die Angebotstexte natürlich vorschreiben." Beide Sätze stimmen aus Sicht derjenigen, die sie sagen. Zusammen beschreiben sie das eigentliche Problem.

Wer keine Regelung hat, hat trotzdem eine Praxis: private Konten, kostenlose Zugänge, Kundendaten in Eingabefeldern von Anbietern, mit denen kein Vertrag besteht. Das ist selten böser Wille, sondern meistens der kürzeste Weg zu einem Ergebnis. Und es ist genau der Fall, den die Datenschutzaufsicht später am unangenehmsten findet, weil niemand sagen kann, welche Daten wo gelandet sind.

Unsere Antwort ist nicht ein Verbot, das ohnehin umgangen wird. Sie ist ein Werkzeug, das besser ist als der Umweg: schneller erreichbar, mit den eigenen Dokumenten gefüttert, und so aufgesetzt, dass die Daten das Haus nicht verlassen. Dazu eine Regelung, die auf zwei Seiten passt, und ein Tag, an dem die Leute an ihren echten Aufgaben damit arbeiten.

Was wir oft vorfinden
  • Mitarbeitende nutzen private Zugänge auf eigenen Geräten
  • Kundendaten landen in Eingabefeldern ohne Vertrag
  • Niemand kann sagen, welche Daten wo gelandet sind
  • Es gibt keine Regel, also gilt jede Praxis als erlaubt
  • Ergebnisse werden übernommen, ohne geprüft zu werden
  • Die Geschäftsführung erfährt davon zufällig
Wie es danach aussieht
  • Ein Zugang für alle, auf Hardware im eigenen Haus
  • Der Assistent kennt Ihre Dokumente, nicht ein fremder Anbieter
  • Jede Nutzung ist nachvollziehbar und dokumentiert
  • Eine schriftliche Regelung, die auf zwei Seiten passt
  • Geschult, mit klarer Ansage, was geprüft werden muss
  • Belegbar, dass eine Einweisung stattgefunden hat

Was wir bei Ihnen vor Ort machen

Bevor irgendetwas installiert wird, klären wir zwei Fragen: Wo liegt das Wissen, das ein Assistent kennen müsste, und was davon darf er überhaupt sehen. Beides lässt sich aus der Ferne nicht beantworten.

Bestand

Was tatsächlich schon benutzt wird

Wir fragen die Mitarbeitenden, nicht die Geschäftsführung. Es ist fast immer mehr, als oben bekannt ist, und das ist keine Schuldfrage, sondern der Ausgangspunkt. Ohne diesen ehrlichen Stand regelt eine Richtlinie an der Wirklichkeit vorbei.

Wissen

Wo Ihr Wissen wirklich liegt

Meistens in Köpfen, gewachsenen Ordnerstrukturen und alten Mail-Verläufen. Wir sehen uns an, was davon in eine Wissensbasis gehört und was besser nicht, etwa Personalakten, Kalkulationen und alles, was rechtlich sensibel ist.

Aufgaben

Welche Arbeit sich lohnt

Wir suchen die Aufgaben, bei denen ein Assistent tatsächlich Zeit spart: Angebotstexte, Zusammenfassungen, Antwortentwürfe, Suchen in eigenen Unterlagen. Und wir benennen die, bei denen er nichts bringt oder gefährlich wäre.

Technik

Was Ihre Hardware hergibt

Ob ein vorhandener Server reicht oder eine eigene Maschine sinnvoll ist, hängt an der Zahl der Nutzer und der Art der Aufgaben. Das prüfen wir am realen Bestand, statt Ihnen vorsorglich die größte Grafikkarte zu verkaufen.

Regeln

Was erlaubt sein soll

Gemeinsam mit Ihnen legen wir fest, welche Daten hineindürfen, wer welchen Zugang bekommt, was gekennzeichnet werden muss und was immer ein Mensch prüft. Aus diesem Gespräch entsteht die Richtlinie, nicht aus einer Vorlage.

Schulung

Ein Praxistag an echten Aufgaben

Ihre Leute arbeiten mit dem, was ohnehin auf dem Tisch liegt. Am Ende können sie das Werkzeug benutzen und kennen seine Schwächen. Beides gehört zusammen, und beides ist im Projekt enthalten.

Der Praxistag, der aus dem Projekt hängen bleibt

Zu jeder Einführung gehört ein Tag im Haus, an dem Ihre Leute mit ihren eigenen Aufgaben arbeiten: mit dem Angebot, das heute geschrieben werden muss, mit der Reklamation, die beantwortet werden soll, mit dem Protokoll, das zusammengefasst gehört. Keine Beispielaufgaben aus einer Folienpräsentation. Danach wissen die Beteiligten auch, wo das Werkzeug schlecht ist, und das ist der wichtigere Teil: Wer die Grenzen kennt, prüft die Ergebnisse.

Zu den Standorten →

Was wir aufbauen

Kein Werkzeugkasten, aus dem Sie sich etwas aussuchen, sondern eine Zusammenstellung, die zu Ihren Abläufen passt. Was davon sinnvoll ist, entscheidet der Aufnahmetag.

  • Interner AssistentEin Chat für Ihre Mitarbeitenden, der auf Ihrer Hardware läuft, Ihre Dokumente kennt und Rechte respektiert: Wer eine Datei nicht sehen darf, bekommt sie auch nicht zusammengefasst.
  • Wissensbasis aus eigenen UnterlagenHandbücher, Verträge, Protokolle, Preislisten und Projektakten werden durchsuchbar. Antworten kommen mit Quellenangabe, damit nachprüfbar bleibt, woher eine Aussage stammt.
  • Antworten für den KundenserviceWiederkehrende Anfragen werden aus Ihren eigenen Unterlagen beantwortet, als Entwurf zur Freigabe oder, wo es unkritisch ist, direkt. Was der Bot nicht sicher weiß, gibt er ab, statt zu raten.
  • KI-RichtlinieEine schriftliche Regelung auf zwei Seiten: welche Werkzeuge erlaubt sind, welche Daten hineindürfen, was gekennzeichnet wird, wer im Zweifel entscheidet. Verständlich formuliert, sonst hält sie niemand ein.
  • Praxisschulung im HausEin Tag mit Ihren echten Aufgaben statt Beispielen aus einer Folienpräsentation. Danach ist belegbar, dass eine Einweisung stattgefunden hat, was die KI-Verordnung ohnehin verlangt.
  • Anbindung an Ihre SystemeDer Assistent bekommt kontrollierten Zugriff auf Warenwirtschaft, Ticketsystem oder Ablage, damit er mit echten Daten arbeitet statt mit einem Abzug von vorletztem Monat.
  • ProtokollierungWer hat wann was gefragt, welche Quellen wurden verwendet. Nicht zur Überwachung der Mitarbeitenden, sondern damit im Zweifel nachvollziehbar ist, wie eine Antwort zustande kam.
  • Betrieb auf eigener HardwareInstallation, Absicherung, Modellauswahl, Updates und Monitoring. Auf einer Maschine bei Ihnen im Haus oder auf einem dedizierten Server in Deutschland, je nachdem was passt.

Was rechtlich gilt, ohne Panikmache

Seit dem 2. Februar 2025 gilt die europäische KI-Verordnung in ihren ersten Teilen. Zwei Punkte betreffen praktisch jeden Betrieb, der KI einsetzt: Bestimmte Anwendungen sind verboten, etwa Emotionserkennung am Arbeitsplatz, und wer KI betreibt, muss dafür sorgen, dass die Menschen, die damit arbeiten, ausreichend kompetent dafür sind. Das ist keine Zertifizierungspflicht, aber es ist auch nicht nichts: Es heißt, dass eine Einweisung stattgefunden haben muss und dass jemand sie belegen kann.

Die weiteren Stufen greifen gestaffelt und betreffen vor allem Anbieter von Modellen und Hochrisiko-Anwendungen. Der Zeitplan dafür war zuletzt Gegenstand politischer Änderungsvorschläge. Wir sagen Ihnen, was heute sicher gilt, und wir sagen dazu, wo die Lage in Bewegung ist. Was wir nicht tun: Ihnen mit Bußgeldhöhen Angst machen, um ein Projekt zu verkaufen.

Daneben steht der Datenschutz, und der ist der praktisch relevantere Teil. Sobald personenbezogene Daten in ein KI-System gehen, brauchen Sie eine Rechtsgrundlage, einen Auftragsverarbeitungsvertrag und einen Eintrag im Verarbeitungsverzeichnis. Genau das ist der Grund, warum wir bevorzugt lokale Modelle einsetzen: Was das Haus nicht verlässt, muss auch niemandem vertraglich anvertraut werden. Wir sind keine Rechtsanwälte und geben keine Rechtsberatung. Wir bauen die Technik so, dass Ihre Juristen wenig zu beanstanden haben, und schreiben auf, was tatsächlich passiert.

Warum die Hardware bei Ihnen steht

Ein Assistent, der Ihre Angebote, Protokolle und Verträge kennt, ist genau deshalb nützlich und genau deshalb heikel. Wenn dieselben Dokumente durch einen fremden Dienst laufen, verlagern Sie Ihr wertvollstes internes Wissen an einen Ort, den Sie nicht kontrollieren. Deshalb arbeiten wir bevorzugt mit Modellen, die auf Ihrer eigenen Hardware laufen.

  • Die Dokumente bleiben im HausWas lokal verarbeitet wird, braucht keinen Auftragsverarbeitungsvertrag und keinen Eintrag über eine Drittlandübermittlung.
  • Keine Gebühr je NutzerNach der Anschaffung kostet ein zusätzlicher Mitarbeiter am Assistenten nichts. Das ändert, wie großzügig ein Betrieb Zugänge vergibt.
  • Kein Modellwechsel ohne Ihr ZutunCloud-Anbieter tauschen Modelle aus, und Ergebnisse ändern sich über Nacht. Lokal entscheiden Sie, wann ein Wechsel stattfindet.
  • Funktioniert auch ohne InternetFür Betriebe mit schlechter Anbindung ist das kein Randthema, sondern der Unterschied zwischen benutzbar und nicht benutzbar.

Ehrlich dazugesagt: Lokale Modelle sind bei anspruchsvollen Aufgaben nicht immer so gut wie die größten kommerziellen. Für das, was in einem Betrieb tatsächlich anfällt, also Zusammenfassen, Formulieren, Suchen und Einordnen, reichen sie in aller Regel. Wo sie es nicht tun, sagen wir es und schlagen einen EU-Anbieter mit Vertrag vor, statt so zu tun, als gäbe es das Problem nicht. Was eine eigene Maschine über drei Jahre wirklich kostet, haben wir in einem Fachbeitrag durchgerechnet.

So läuft eine KI-Einführung ab

Fünf Schritte, und Sie wissen an jedem davon, was als Nächstes kommt, was es kostet und wann es fertig ist.

01

Erstgespräch

Etwa 30 Minuten am Telefon oder per Video. Sie erzählen, was im Betrieb heute mit KI passiert und was Sie befürchten. Wir sagen Ihnen, ob eine Regelung reicht oder ob sich ein eigenes System lohnt. Kostenlos.
02

Aufnahme im Betrieb

Ein bis zwei Tage bei Ihnen: Gespräche mit den Mitarbeitenden, Sichtung der Unterlagen, Prüfung der vorhandenen Hardware und die Frage, welche Daten ein System sehen darf und welche nie.
03

Konzept, Richtlinie und Festpreis

Sie bekommen einen Vorschlag, was aufgebaut wird, welche Modelle wo laufen, welche Hardware nötig ist und was das kostet. Der Entwurf der KI-Richtlinie liegt bei. Erst wenn Sie zustimmen, fangen wir an.
04

Aufbau und Praxistag

Wir richten das System ein, füllen die Wissensbasis, vergeben Rechte und testen an echten Fällen. Danach der Schulungstag im Haus, an dem Ihre Leute mit ihren eigenen Aufgaben arbeiten. Zwei bis vier Wochen sind üblich.
05

Übergabe und Betrieb

Sie bekommen Zugänge, Dokumentation, die verabschiedete Richtlinie und einen Nachweis über die Einweisung. Ob wir Updates und Überwachung übernehmen, entscheiden Sie danach, monatlich kündbar.

Was das kostet

Zum Einordnen: Ein Zugang zu einem kommerziellen KI-Dienst kostet je Mitarbeiter typischerweise 20 bis 30 Euro im Monat. Bei fünfzehn Leuten sind das über drei Jahre rund 12.000 Euro, und am Ende gehört Ihnen nichts. Eine eigene Maschine mit brauchbarer Grafikkarte liegt heute im niedrigen vierstelligen Bereich und läuft danach ohne Nutzungsgebühr. Die folgenden Preise sind Einstiegspreise, ohne Hardware.

Regeln und Schulung

ab 890 €

Wenn KI längst benutzt wird und es zuerst darum geht, sie in geordnete Bahnen zu bringen.

  • Aufnahme, was im Betrieb tatsächlich genutzt wird
  • KI-Richtlinie auf zwei Seiten, auf Ihren Betrieb geschrieben
  • Ein Praxistag im Haus an echten Aufgaben
  • Empfehlung, welche Werkzeuge erlaubt sein sollten
  • Nachweis über die Einweisung für Ihre Unterlagen

Mit Systemanbindung

ab 5.500 €

Wenn der Assistent an Warenwirtschaft, Ticketsystem oder Ablage angebunden werden soll.

  • Alles aus „Interner Assistent"
  • Anbindung bestehender Systeme über deren Schnittstellen
  • Antworten für den Kundenservice aus eigenen Unterlagen
  • Eigene Auswertungen zur Nutzung
  • Testbetrieb mit echten Fällen vor der Freigabe

Was den Preis treibt

Drei Dinge: wie viele und wie unordentliche Dokumente in die Wissensbasis sollen, ob der Assistent an bestehende Systeme angebunden wird, und wie viele Leute geschult werden. Die Hardware kommt separat dazu und wird auf Ihren Namen gekauft, nicht auf unseren. Der laufende Betrieb ist optional, monatlich kündbar und beginnt bei 99 Euro im Monat für Updates der Modelle, Überwachung, Backups und Fehlerbehebung.

Wir kommen zu Ihnen

Für jede bayerische Gemeinde ab 1.000 Einwohnern gibt es bei uns eine eigene Seite, mit Landkreis, Postleitzahlen, Nachbarorten sowie Entfernung und geschätzter Fahrzeit ab unserem Sitz. Ein Auszug:

Häufige Fragen zu KI im Unternehmen

Was kostet das?

Regelung und Praxistag beginnen bei 890 Euro. Ein interner Assistent auf eigener Hardware startet bei 2.900 Euro, mit Anbindung an bestehende Systeme bei 5.500 Euro. Die Hardware kommt separat dazu, wird auf Ihren Namen gekauft und liegt für einen Betrieb mit zehn bis zwanzig Nutzern meist im niedrigen vierstelligen Bereich. Der laufende Betrieb kostet ab 99 Euro im Monat und ist monatlich kündbar. Das sind Einstiegspreise; den Festpreis nennen wir nach der Aufnahme.

Lohnt sich eine eigene Maschine gegenüber einem Cloud-Abo?

Das hängt an der Zahl der Nutzer. Bei drei Leuten rechnet sich ein Abo länger, bei fünfzehn kippt die Rechnung meist innerhalb von anderthalb bis zwei Jahren zugunsten eigener Hardware, weil die Nutzungsgebühr entfällt. Dazu kommt der Datenschutzaspekt, der sich nicht in Euro ausdrücken lässt. Wir haben den Vergleich in einem eigenen Fachbeitrag über drei Jahre durchgerechnet, inklusive Strom, Ausfall und Wartung.

Sind lokale Modelle nicht deutlich schlechter?

Bei den schwersten Aufgaben ja, im Alltag nein. Für Zusammenfassen, Formulieren, Übersetzen, Einordnen und das Suchen in eigenen Unterlagen liefern gute offene Modelle Ergebnisse, die für die Praxis reichen. Anspruchsvolles Programmieren oder komplexe Analysen sind ein anderer Fall. Wir sagen Ihnen bei Ihren konkreten Aufgaben, ob es reicht, und schlagen sonst einen EU-Anbieter mit Auftragsverarbeitungsvertrag vor, statt so zu tun, als gäbe es die Lücke nicht.

Was gilt seit der KI-Verordnung für uns?

Seit dem 2. Februar 2025 sind bestimmte Anwendungen verboten, etwa Emotionserkennung am Arbeitsplatz, und wer KI einsetzt, muss dafür sorgen, dass die Menschen, die damit arbeiten, ausreichend kompetent sind. Praktisch heißt das: Es muss eine Einweisung gegeben haben, und Sie sollten sie belegen können. Die weiteren Stufen betreffen vor allem Anbieter von Modellen und Hochrisiko-Anwendungen, und ihr Zeitplan war zuletzt in politischer Diskussion. Wir sind keine Rechtsberatung; wir sagen Ihnen, was sicher gilt, und schreiben auf, was Ihr System tatsächlich tut.

Dürfen wir Kundendaten in die KI geben?

Bei einem lokalen System, das Ihre Daten nicht verlässt, ist die Frage deutlich einfacher zu beantworten als bei einem Cloud-Dienst: Es gibt keine Übermittlung an einen Dritten, also auch keinen Auftragsverarbeitungsvertrag und keine Drittlandübermittlung. Sie brauchen trotzdem eine Rechtsgrundlage für die Verarbeitung und einen Eintrag im Verarbeitungsverzeichnis. Genau deshalb legen wir bei der Aufnahme fest, welche Datenarten hineindürfen, und schreiben es in die Richtlinie.

Was ist eine KI-Richtlinie, und brauchen wir wirklich eine?

Eine schriftliche Regelung, die festlegt, welche Werkzeuge erlaubt sind, welche Daten hineingegeben werden dürfen, was gekennzeichnet werden muss und wer im Zweifel entscheidet. Sie brauchen sie aus zwei Gründen: Ohne Regel gilt jede Praxis als geduldet, und wenn etwas passiert, ist die Frage nicht, ob Sie es verboten hätten, sondern ob Sie es geregelt hatten. Unsere Fassung passt auf zwei Seiten, weil eine dreißigseitige Richtlinie niemand liest und deshalb auch niemand einhält.

Woher weiß der Assistent Dinge über unseren Betrieb?

Aus Ihren eigenen Unterlagen. Wir bereiten Handbücher, Protokolle, Preislisten, Verträge und Projektakten so auf, dass das System darin suchen kann, und die Antworten kommen mit Quellenangabe. Das Modell selbst wird dabei nicht trainiert und Ihre Dokumente fließen in kein fremdes Training ein. Wenn eine Antwort nicht in den Unterlagen steht, sagt das System das, statt eine plausible Erfindung zu liefern.

Kann jeder Mitarbeiter dann alles sehen?

Nein, und das ist einer der wichtigsten Punkte beim Aufbau. Der Assistent respektiert Rechte: Wer eine Datei nicht öffnen darf, bekommt sie auch nicht zusammengefasst und bekommt sie auch nicht als Quelle genannt. Wir legen die Gruppen mit Ihnen fest, und Personalakten, Kalkulationen oder Vertragsentwürfe bleiben in der Regel ganz außen vor.

Was ist mit Halluzinationen?

Sie kommen vor, und wer etwas anderes behauptet, verkauft Ihnen etwas. Wir begrenzen den Schaden auf drei Wegen: Antworten stammen aus Ihren Unterlagen und werden mit Quelle ausgegeben, das System sagt ausdrücklich, wenn es etwas nicht findet, und alles, was nach außen geht oder Geld bewegt, wird von einem Menschen freigegeben. Genau das ist auch Inhalt des Praxistags: Ihre Leute sollen die Schwächen kennen, nicht nur die Bedienung.

Wie lange dauert die Einführung?

Nach der Aufnahme vor Ort dauert der Aufbau üblicherweise zwei bis vier Wochen, je nachdem wie viele Dokumente in die Wissensbasis gehören und wie ordentlich sie abgelegt sind. Der Praxistag findet statt, wenn das System an echten Fällen funktioniert, nicht vorher. Regelung und Schulung allein sind in ein bis zwei Wochen erledigt.

Was passiert mit unserem Wissen, wenn wir Sie nicht mehr beauftragen?

Nichts. Das System läuft auf Ihrer Hardware, die Dokumente liegen bei Ihnen, alle Zugänge laufen auf Ihren Namen, und die Konfiguration ist dokumentiert. Wir bauen bewusst mit offenen Werkzeugen, damit ein anderer Dienstleister übernehmen kann. Wenn Sie wechseln wollen, helfen wir bei der Übergabe.

Können Sie auch nur schulen, ohne dass wir etwas aufbauen?

Ja. Die Stufe „Regeln und Schulung" ist genau dafür da: Aufnahme, Richtlinie, ein Praxistag im Haus und eine Empfehlung, welche Werkzeuge erlaubt sein sollten. Viele Betriebe fangen so an und entscheiden ein halbes Jahr später über ein eigenes System, wenn sie wissen, wofür sie es tatsächlich brauchen.

Was von Ihren Daten darf niemals nach außen?

Mit dieser Frage fangen wir an. Beschreiben Sie uns kurz, womit Ihre Leute heute arbeiten und was Sie befürchten. Sie bekommen innerhalb von 24 Stunden eine ehrliche Einschätzung, auch wenn die lautet, dass eine Regelung reicht und kein Projekt nötig ist.

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